KONTAKTABBRUCH IN DER FAMILIE – HILFE IN GAUTING BEI MÜNCHEN
Vater bricht Kontakt ab – wenn der eigene Vater plötzlich nicht mehr erreichbar ist
Wenn der Kontaktabbruch Sie nicht loslässt
Wenn die Fragen immer wiederkehren und Sie einen Weg für sich selbst finden möchten, können wir in einem persönlichen Gespräch gemeinsam schauen, was Ihnen jetzt helfen kann.
Wenn der eigene Vater den Kontakt abbricht
Wenn der eigene Vater den Kontakt abbricht, bleiben oft viele Fragen zurück. Vielleicht gab es vorher Streit. Vielleicht wurde der Kontakt immer weniger. Oder der Vater zieht sich scheinbar ohne Erklärung zurück und reagiert nicht mehr.
Wenn Sie selbst Mutter oder Vater sind und Ihr erwachsenes Kind den Kontakt abgebrochen hat, finden Sie hier Hilfe für Eltern bei Kontaktabbruch.
Für erwachsene Töchter und Söhne kann der Rückzug des eigenen Vaters tief verunsichern. Neben Trauer und Wut tauchen häufig Selbstzweifel auf: Was habe ich falsch gemacht? Warum spricht er nicht mit mir? Gibt es noch eine Möglichkeit, ihn zu erreichen?
Manchmal beginnt ein Kontaktabbruch lange bevor jemand den Kontakt tatsächlich beendet. Rückzug, Schweigen oder emotionale Unerreichbarkeit können eine Beziehung schon über viele Jahre prägen.
Auch die eigene Familiengeschichte kann dabei eine Rolle spielen. Manche Väter haben selbst wenig Nähe erlebt oder gelernt, Konflikten eher auszuweichen als über sie zu sprechen. Solche Muster können über Generationen weitergegeben werden, ohne dass den Beteiligten bewusst ist, woher sie kommen.
Das entschuldigt einen Kontaktabbruch nicht. Es kann aber helfen, ihn anders zu verstehen – und die Aufmerksamkeit allmählich von der Frage „Warum tut mein Vater das?“ auf eine andere Frage zu richten:
Was gehört zu seiner Geschichte – und was davon möchte ich nicht länger mit mir tragen?
Wenn Kontaktabbruch Teil einer Familiengeschichte wird
Manche Muster in Familien reichen über Generationen zurück. Auch die Geschichte eines Vaters beginnt nicht erst mit der eigenen Familie. Erfahrungen mit Nähe, Konflikten oder emotionalem Rückzug können über Generationen weitergegeben werden – oft ohne dass dies bewusst geschieht.
Schweigen statt Klärung
In manchen Familien wird über Verletzungen, Konflikte oder Verluste kaum gesprochen. Schweigen kann zu einer Möglichkeit werden, mit schwierigen Gefühlen umzugehen.
Rückzug statt Nähe
Wenn Beziehungen schwierig werden, kann Rückzug erst einmal vordergründig Sicherheit geben. Was einmal geholfen hat, kann später dazu führen, dass Nähe immer wieder abgebrochen wird.
Was weitergegeben wird
Kinder erleben, wie in ihrer Familie mit Nähe, Konflikten und Verletzungen umgegangen wird.. Solche Erfahrungen können sich über Generationen fortsetzen – ohne dass dies bewusst geschieht.
Was über Generationen weitergegeben wird, muss nicht zwangsläufig weitergetragen werden.
Veränderung beginnt bei Ihnen selbst
Finden Sie heraus, was Sie blockiert.
Die Familiengeschichte verstehen – den eigenen Weg finden
Wenn der eigene Vater den Kontakt abbricht, bleibt manchmal nicht nur die Frage nach dem Warum. Es können auch alte Erfahrungen wieder auftauchen: der Wunsch nach Anerkennung, nach Nähe oder danach, endlich verstanden zu werden.
Gerade in der Beziehung zum Vater wurde vieles vielleicht nie ausgesprochen. Manche Väter haben gelernt, Gefühle eher zurückzuhalten, Konflikten auszuweichen oder sich zurückzuziehen. Ein Kontaktabbruch kann solche Erfahrungen noch einmal besonders schmerzhaft werden lassen.
In der körperorientierten Traumatherapie geht es nicht darum, das Verhalten Ihres Vaters zu erklären oder zu entschuldigen. Wir schauen darauf, was sein Rückzug heute in Ihnen auslöst und wie Sie wieder mehr innere Sicherheit gewinnen können.
Dabei kann sich der Blick langsam verändern: weg von der immer wiederkehrenden Frage „Warum tut mein Vater das?“ und hin zu Fragen wie:
Was brauche ich heute? Was möchte ich nicht länger mit mir tragen? Und wie möchte ich mein eigenes Leben gestalten?
Vielleicht lässt sich die Entscheidung Ihres Vaters nicht verändern. Aber wie viel Raum dieser Kontaktabbruch in Ihrem Leben einnimmt, kann sich verändern.
„Sie müssen nichts richtig machen und nichts ausführlich erzählen. Wir arbeiten so, wie es für Sie gerade möglich ist – langsam, sicher und klar.”
Wie körperorientierte Traumatherapie bei Kontaktabbruch helfen kann
Wie ich arbeite
Ein Kontaktabbruch kann starke Gefühle auslösen: Trauer, Wut, Schuld, Hilflosigkeit oder immer wiederkehrende Gedanken an das, was geschehen ist. Manchmal reicht schon eine Nachricht, eine Erinnerung oder ein bestimmter Tag, und alles ist wieder da.
In der körperorientierten Traumatherapie (Somatic Experiencing) geht es nicht darum, die Vergangenheit immer wieder zu erzählen oder herauszufinden, wer recht hat. Wir richten die Aufmerksamkeit darauf, was heute in Ihnen geschieht.
Dabei kann auch sichtbar werden, welche Reaktionen wirklich zur heutigen Situation gehören – und welche mit frühen Erfahrungen und einem Entwicklungstrauma zusammenhängen können.Es geht nicht darum, Schuldige zu finden, sondern darum, alte Muster zu erkennen und nicht automatisch weiterzutragen.
Mit Somatic Experiencing beziehen wir dabei auch den Körper und das Nervensystem ein. Belastende Gefühle werden nicht auf einmal bearbeitet, sondern behutsam und in kleinen Portionen.
So kann mit der Zeit mehr Abstand zu dem entstehen, was Sie immer wieder beschäftigt. Der Kontaktabbruch bleibt Teil Ihrer Geschichte – aber er muss nicht länger bestimmen, wie Sie sich heute fühlen und wie Sie Ihr Leben gestalten.
Erster telefonischer Kontakt
Wenn Sie vorab klären möchten, ob ein erstes Gespräch für Sie oder für Sie als Paar sinnvoll sein könnte, erreichen Sie mich gerne jeden Dienstag zwischen 09:00 und 10:00 Uhr unter der Nummer 089 166 5862.
Dieses kurze Telefonat dient Ihrer ersten Orientierung und einem persönlichen Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise.
Bitte haben Sie Verständnis, dass in diesem Rahmen keine Therapie oder Paarberatung stattfinden kann.
