Grenzen setzen & Konflikte lösen mit traumatisierten Jugendlichen

Wenn Regeln zum Auslöser werden

Für Eltern traumatisierter Jugendlicher ist es oft besonders schwer, Grenzen zu setzen. Jede Regel kann zum Auslöser für heftige Reaktionen werden: Wut, Rückzug oder völlige Verweigerung. Manche Eltern trauen sich dann kaum noch, klar „Nein“ zu sagen – aus Sorge, ihre Jugendlichen zusätzlich zu belasten. Andere erleben, dass trotz klarer Vorgaben immer wieder Streit eskaliert.

Dabei sind Grenzen für Jugendliche wichtig: Sie geben Sicherheit, Orientierung und das Gefühl, dass jemand den Überblick behält. Gerade traumatisierte Jugendliche brauchen diesen Halt – doch er lässt sich nur vermitteln, wenn Eltern selbst innerlich stabil bleiben.

In meiner Praxis in Gauting unterstütze ich Eltern, neue Wege im Umgang mit Grenzen und Konflikten zu entwickeln. Mit Somatic Experiencing schaffen wir einen geschützten Rahmen, in dem Sie lernen, die eigenen Gefühle zu regulieren, klare Signale zu senden und Konflikte frühzeitig zu deeskalieren. So können Regeln bestehen bleiben – und trotzdem Nähe und Vertrauen wachsen.

Praxisbeispiel

Ein Vater berichtete, dass seine Tochter jedes Mal schrie und Türen knallte, wenn es ums Schlafengehen ging. In den Sitzungen lernte er, kleine Übergangsrituale einzubauen und dabei ruhig zu bleiben. Nach einigen Wochen schlief die Tochter entspannter ein – und die abendlichen Konflikte wurden deutlich seltener.

Kundenstimme

Früher dachte ich, Grenzen bedeuten immer Streit. Heute weiß ich: Es geht auch ruhig und klar – und mein Kind fühlt sich trotzdem gesehen.

(Mutter, 39 Jahre)

Möchten Sie lernen, Grenzen ruhig und klar zu setzen – ohne dass die Beziehung leidet?

Ich begleite Sie gerne.