Konflikte mit traumatisierten Jugendlichen

Wenn normale Auseinandersetzungen eskalieren

Die Pubertät ist ohnehin eine Zeit voller Spannungen – wenn ein Jugendlicher zusätzlich traumatische Erfahrungen gemacht hat, können Konflikte besonders heftig werden. Eltern erleben dann plötzliche Wutausbrüche, Rückzug ins eigene Zimmer oder den totalen Abbruch von Gesprächen. Was als normale Auseinandersetzung beginnt, eskaliert schnell.

Viele Eltern fragen sich: Wie viel Distanz darf ich lassen, wie viel Nähe soll ich anbieten? Sie spüren die Verletzlichkeit ihres Jugendlichen – und gleichzeitig die eigenen Grenzen, wenn Streit und Vorwürfe den Alltag bestimmen. Schuldgefühle und Hilflosigkeit verschärfen die Situation oft noch.

In meiner Praxis in Gauting unterstütze ich Eltern traumatisierter Jugendlicher dabei, Konflikte besser zu verstehen und neue Wege im Umgang zu entwickeln. Mit Somatic Experiencing entsteht ein sicherer Rahmen, in dem Eltern lernen, ihre eigenen Reaktionen zu regulieren, klare Grenzen zu ziehen und trotzdem in Verbindung zu bleiben. So wird es möglich, trotz Pubertät und Trauma eine Basis von Respekt und Vertrauen zu bewahren.

Praxisbeispiel

Ein Vater berichtete, dass sein 16-jähriger Sohn nach der Schule jedes Gespräch mit Türenknallen abbrach. In den Sitzungen lernte der Vater, nicht sofort zu konfrontieren, sondern kleine Gelegenheiten zur Kontaktaufnahme zu nutzen. Nach einigen Wochen öffnete der Sohn sich wieder vorsichtig für Gespräche – und die Spannungen ließen nach.

Kundenstimme

Ich habe verstanden, dass es nicht darum geht, jeden Konflikt sofort zu lösen. Manchmal reicht es, präsent zu bleiben – und das hat viel verändert.

(Vater, 47 Jahre)

Möchten Sie neue Wege finden, Konflikte mit Ihrem Jugendlichen zu meistern?

Ich begleite Sie gerne.