Wenn Kinder doppelt belastet sind
Eine Trennung ist für jede Familie eine große Herausforderung – für traumatisierte Jugendliche jedoch besonders schwer. Sie haben oft erlebt, dass die Welt unsicher ist. Wenn dann auch noch die Eltern auseinandergehen, verstärkt sich dieses Gefühl: Angst, Verwirrung und Rückzug können die Folge sein.
Eltern stehen in dieser Situation zwischen den eigenen Gefühlen von Schmerz, Wut oder Enttäuschung und dem Wunsch, ihre Jugendlichen zu stabilisieren. Viele fragen sich: Wie erkläre ich die Trennung, ohne meine Jugendlichen zu überfordern? Wie können wir als Eltern präsent bleiben, auch wenn wir getrennte Wege gehen?
In meiner Praxis in Gauting begleite ich Eltern traumatisierter Jugendlicher dabei, diese schwierige Zeit bewusster zu gestalten. Wir entwickeln gemeinsam Möglichkeiten, wie Gespräche klar und liebevoll geführt werden können – ohne das Jugendliche in Konflikte hineinzuziehen. Mit Somatic Experiencing entsteht ein geschützter Rahmen, in dem Eltern lernen, innere Ruhe zu bewahren und ihrem Jugendlichen Sicherheit zu geben.
Ziel ist, trotz Trennung verlässliche Eltern zu bleiben, die Orientierung und Halt bieten.
Praxisbeispiel
Eine Mutter berichtete, dass ihr Sohn nach der Trennung immer wieder weinend einschlief. In den Sitzungen lernte sie, selbst ruhiger zu werden und klare Rituale für die Übergaben zu schaffen. Der Junge konnte dadurch leichter Vertrauen fassen und fand nach einiger Zeit wieder besser in den Schlaf.
Kundenstimme
Die Gespräche haben mir geholfen, ruhiger zu werden und meinem Jugendlichen mehr Sicherheit zu geben. Heute habe ich das Gefühl: Wir schaffen das – auch wenn wir getrennt sind.
(Vater, 45 Jahre)
Möchten Sie trotz Trennung eine verlässliche Stütze für Ihre Jugendlichen bleiben?
Ich begleite Sie gerne.
