Umgehen mit traumatisierten Jugendlichen

Wenn Verhalten sich plötzlich verändert

Wenn Jugendliche traumatische Erfahrungen gemacht haben, zeigt sich das oft in ihrem Verhalten – mal schleichend, mal abrupt. Eltern erleben, dass ihr Jugendlicher stiller wird, sich zurückzieht oder aggressiv reagiert. Auch Stimmungsschwankungen, Selbstzweifel oder Konflikte mit Freunden können Anzeichen sein. Für Mütter und Väter ist das schwer auszuhalten, weil sie sich hilflos fühlen und fragen: „Wie kann ich meinem Jugendlichen helfen?“

Traumatisierte Jugendliche schwanken häufig zwischen Nähe und Distanz. Mal suchen sie Halt und Schutz, mal lehnen sie jede Unterstützung ab. Dahinter steckt kein böser Wille, sondern ein Nervensystem, das Sicherheit sucht – und dabei oft überfordert ist.

In meiner Praxis in Gauting bei München begleite ich Eltern und Jugendliche mit Somatic Experiencing (SE). Dieser körperorientierte, inhaltsfreie Ansatz setzt nicht bei langen Gesprächen an, sondern bei dem, was im Moment spürbar ist: Atem, Spannung, Gefühle. Jugendliche lernen so, mehr Sicherheit in sich selbst zu finden – und Eltern erfahren, wie sie stabil bleiben können, ohne Druck auszuüben.

Wenn Eltern verstehen, wie Trauma wirkt, können sie ihre Jugendliche besser begleiten. Schritt für Schritt entsteht wieder Vertrauen – in der Familie, in Beziehungen und in die eigene Stärke.

Praxisbeispiel

Ein 16-jähriger Schüler zog sich nach einem schweren Unfall komplett zurück. In der Begleitung lernte er, seine Körpersignale wahrzunehmen und kleine Schritte in die Begegnung zu wagen. Mit der Zeit konnte er wieder Freundschaften aufnehmen – und seine Mutter berichtete, dass der Familienalltag ruhiger wurde.

Kundenstimme

Ich dachte, mein Sohn lässt niemanden mehr an sich heran. Heute sehe ich, dass er langsam Vertrauen fasst – und auch unsere Beziehung wieder stärker wird.

(Mutter, 44 Jahre)

Suchen Sie Unterstützung im Umgang mit einem traumatisierten Jugendlichen?

Ich begleite Sie gerne.