Beziehungen als Jugendlicher verstehen und gestalten

In der Jugend verändert sich vieles: Freundschaften werden wichtiger, erste Partnerschaften entstehen – und gleichzeitig bleibt die Familie ein zentraler Halt. Doch wenn innere Unsicherheit oder traumatische Erfahrungen im Hintergrund stehen, können Beziehungen schwierig werden. Manchmal gibt es Streit mit den Eltern, manchmal Missverständnisse mit Freunden oder Rückzug aus Angst, nicht verstanden zu werden.

Viele Jugendliche erleben dann ein Wechselbad: Nähe fühlt sich zu viel an, Distanz dagegen einsam. Es entsteht das Gefühl, „nirgendwo richtig dazuzugehören“. Gerade in dieser Lebensphase ist es wichtig, Beziehungen als etwas zu erleben, das Sicherheit gibt – nicht zusätzlichen Druck.

In meiner Praxis in Gauting begleite ich Jugendliche ab 16 Jahren dabei, ihre Gefühle besser zu verstehen und neue Wege im Miteinander zu finden. Mit Somatic Experiencing entsteht ein geschützter Raum, in dem es leichter wird, Signale zu deuten, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und Vertrauen Schritt für Schritt aufzubauen.

Praxisbeispiel

Ein 17-jähriger Schüler berichtete, dass er sich von seinen Freunden ausgeschlossen fühlte und ständig Streit mit seinen Eltern hatte. In den Sitzungen lernte er, seine Wut besser wahrzunehmen und klarer zu sagen, was er braucht. Nach einiger Zeit erlebte er, dass seine Freunde wieder auf ihn zukamen – und auch das Verhältnis zu seinen Eltern entspannter wurde.

Kundenstimme

Ich dachte lange, dass mit mir etwas nicht stimmt. Heute habe ich verstanden, dass meine Gefühle normal sind – und ich traue mich, mehr zu zeigen, wer ich bin.

— Jugendlicher, 17 Jahre

Möchtest du besser verstehen, was dir in Beziehungen wichtig ist – und wie du klarer damit umgehen kannst?


Ich begleite dich Schritt für Schritt auf diesem Weg.